Wie geht es heute…. Hund 1 bis 19 Update 20. September 2022

Liebe Mirafreunde,

wir wollen mit diesem Beitrag unseren Adoptanten eine Plattform geben, über ihre Hunde zu berichten, die schon länger bei Ihnen leben. Wie haben sich die Fellnasen entwickelt und was haben sie schon alles mit ihnen erlebt?


Gerne können Sie ein paar Zeilen, Bilder oder 1 Video von Ihrem Schützling an unser Teammitglied Roswitha per Mail an: r.schwanebeck@mira-tierhilfe.de senden.

Hund 19

Wir freuen uns, dass wir nun auch wieder von Mara hören und neue Bilder zu sehen. Hier noch ein Bild aus dem Tierheim:

Dies schreibt ihre Familie über Mara:

Liebe Mara,

vor gut 1.5 Jahren begann unsere gemeinsame Reise. Nach langer
Überlegung stand für uns fest, wir geben einer weiteren Fellnase ein
zu Hause . Es sollte allerdings wieder ein Tierschutzhund sein und einer
der nicht die besten Chancen hat.
Auf Empfehlung sind wir auf die Mira Tierhilfe aufmerksam geworden und
dort entdecken wir dich. Gross, schwarz, 2jährig und seit Welpe im Zwinger, du solltest es sein.

Wir hatten Glück, alles passte und du konntest schnell mitreisen. Nie
werde ich den Augenblick vergessen, als ich dich in die Arme bekam und
du mich mit grossen Augen anschautest. Zitternd und ängstlich.

Zu Hause angekommen, war für dich alles sehr aufregend und du warst völlig
ko. Du hast dich dann einige Tage zurückgezogen und am liebsten
zwischen Bücherregal und Fernsehschrank versteckt, aber dann siegte die
Neugier und unser älterer Herr war doch auch ganz schön interessant.
Vorsichtig hast du denn Kontakt zu uns gesucht und bist von da an nicht
mehr von unserer Seite gewichen.

Es macht Spass zu sehen, mit welcher Freude du immer wieder neue Sachen
entdeckst. Du liebst es mit deinem Kumpel Paco durch die Wälder zu
streifen, auf Baumstämme zu klettern und in den Bach zu springen. In
deinem ersten Urlaub hast du das Meer und den Strand für dich entdeckt.
Wir zwei sind sogar im kalten Meer schwimmen gegangen.

Leider stellte sich heraus, dass du Leishmaniose hast, die leider
ausbrach und dir eine tiefe offene Wunde beschert hat. Auch hier hast
du dein liebes Wesen gezeigt und die ganzen Spritzen, tägliche
Verbände und Tierarztbesuche brav mitgemacht. Grossen Dank auch an die
Mira Tierhilfe, besonders Katharina, die uns eine grosse Hilfe war.
Mittlerweile ist die Leishmaniose wieder inaktiv und es geht dir wieder
gut.

Ach ja und du glaubst gar nicht wie stolz ich nach unserem ersten Besuch
in der Hundeschule auf dich war. Nach der Stunde mussten wir zur
Trainerin. Du warst zu gut und wir sollten direkt in den fortgeschritten
Kurs.

Liebe Mara, wir bereuen keine Sekunde uns für dich entschieden zu
haben. Du machst uns jede Menge Freude und bringst uns oft zum Lachen.

Vielleicht machen diese Zeilen ja auch anderen Menschen Mut sich für
einen Tierschutzhund zu entscheiden. Auch wir hatten einige Rückschläge
und ja, es macht Arbeit. Wenn ich heute aber sehe wie sehr Mara uns
vertraut und mit welcher Freude sie, trotz Leishmaniose, durch den Wald
läuft, kann ich nur eins sagen. Es lohnt sich.

Hund 18

Heute werden wir nun von Matti erfahren, wie es ihm in seinem Zuhause geht und wie seine Entwicklung bis heute war. Hier noch ein Bild aus dem Tierheim:

Dies schreibt sein Frauchen über Matti:

Mein Matti

Aller Anfang ist schwer beschreibt wohl am Besten den Start, den ich mit
meiner kleinen Fellnase hatte. Im März 2020, trudelte nicht nur Corona nach Deutschland sondern auch Matti aus Rumänien.

Das Matti ängstlich war, wussten wir (mein damaliger Freund und ich)
schon, aber mit so einem Schisser hatten wir nicht gerechnet.

Der kleine Mann hatte vor allem und jedem Angst, verkroch sich am
liebsten im Schlafzimmer unter einem Stuhl und mochte sich gar nicht in
der Wohnung bewegen. Es wurde nur beobachtet was diese komischen
Zweibeiner so treiben.

Nach und Nach bekamen wir Ihn dazu sich, mit unserer Lockwaffe namens
„abgekochter Hähnchenbrust“, die wir quer in der Wohnung
verteilten, sich auch von seinen Lieblingsplätzen zu erheben.

Vom Spaziergang gar nicht zu schweigen, die ersten Wochen sahen so aus,
dass ich die Fellnase aus dem zweiten Stock, bis hin zur Wiese getragen
habe, er sich irgendwo gelöst hatte und es dann auf dem Arm wieder
zurück ging, weil er sich keinen weiteren Zentimeter auf diesem
gruseligen Bürgersteig bewegen wollte.

Es ging immer einen Schritt vor und zwei wieder zurück! Der
Bürgersteig war für sicher erklärt, aber wehe es standen am nächsten
Tag Mülltonnen, Menschen oder andere unseriöse Gestalten auf dem Wege,
dann war wieder Frauchens Arm angesagt.

Leider ging es dem armen Kerl anfangs auch nicht gut, unsere ersten
Ausflüge machten wir zum Tierarzt. Der kleine Mann hatte Giardien und
Würmer mitgebracht, die für ordentlich Durchfall und Bauchweh sorgten.

Aber nicht nur Matti hat mir viel abverlangt, ich ihm genauso.

Das Herrchen ging, genau so die Wohnung. Insgesamt 3 Umzüge hat der
Gute mitgemacht. Der Beste war der Erste, zurück zu meinen Eltern in
sein heutiges Hundeparadies mit großem Garten, indem man so toll pesen
und Ball spielen kann. Dort lebt nämlich neben seiner liebsten Felloma
und dem Fellonki, sein bester Golden Retriever Kumpel Quentin. Nach
anfänglicher Skepsis dem treudoofen Vierbeiner gegenüber, sind die
beiden nun beste Freunde. Bei meinen Eltern hat er nach wie vor ein
zweites Zuhause indem er sich pudelwohl fühlt und ich ihn bedenkenlos
lassen kann, wenn mal was ist.

In dem halben Jahr, indem ich bei meinen Eltern gewohnt hatte, hat Matti
super viel durch Quinni gelernt und noch mehr Sicherheit gewinnen
können, klar waren wir auch vorher viel dort, aber 24/7 seinen Kumpel
zu haben, war schon was anderes. Die beiden sind wirklich ein Herz und
eine Seele. Aber nicht nur Quentin, auch die Felloma hat einen großen
Teil zu seinem Selbstbewusstsein beigetragen. Mit viel Geduld, Liebe und
Mühe kämpfte sie sich in sein Herz.

Auch wenn Matti liebend gerne dort wohnen geblieben wäre, musste er mit
mir wieder ausziehen in unsere ganz eigene Wohnung.

Da ich natürlich weiter arbeiten musste, kam mein kleiner Stinker
dorthin mit (meine Eltern wohnten zu weit weg, um ihn weiter in der Zeit
dort zu lassen).

Mit dem neuen Selbstvertrauen, kam aber auch das nächste Problemchen.

Er fing an, alles was ihm nicht geheuer war anzubellen, das Sonnensegel,
den gruseligen Karton, die Mülltonne, meinen Papa im Garten, Menschen
die uns auf der Straße ansprechen, Kinder und meinen Chef, der immer in
die Küche marschiert kam und einmal vor Schreck fast seinen Kaffee
verschüttete.

Auch wenn er auf der Arbeit meinen Chef und auch so gut wie jeden
anderen von der unteren Etage des Küchentischs anbellte, mochte ihn
jeder gerne und hat sich gefreut wenn Matti Ihnen ein Leckerchen abnahm.

Nach kurzer Zeit kam ein neues Herrchen in unser Leben und damit auch
ein erneuter Umzug. Dem neuen Herrchen macht Matti das Leben zwar nicht
gerade leicht, trotzdem Leben wir nun alle zusammen unter einem Dach.

Bis man sein Vertrauen hat, dauert es eben, zumal er ein richtiges
„Mama-Kind“ geworden ist.

Seit Ende Mai ist Matti jetzt auch ein großer Fell-Bruder. Wir haben
Nachwuchs bekommen und diesmal keinen auf vier Pfoten, so einen
richtigen mit Geschrei und komischen Zappel-Move’s. Und was soll ich
sagen?! Er ist toll!

Man macht sich vorher schon viele Gedanken, ob es klappt oder nicht,
haben auch nochmal Stunden bei einer Trainerin genommen, aber das es
bisher so gut mit den beiden läuft hätte ich nicht gedacht. Er beäugt
sie, hält aber Abstand und geht nur ran, wenn ich auch bei ihr bin. Er
respektiert sofort ein Nein, wenn er „zu dicht“ ran geht oder auf
Ihrer Decke ist und ist zum Glück super entspannt, bei den ganzen neuen
Geräuschen und Bewegungen, welche dieses kleine Mäuschen von sich
gibt.

Ich bin so unendlich dankbar ihn an meiner Seite zu haben.

Auch wenn er nie der Hund sein wird, der freudig fremden Besuch
empfangen oder sich über nette Gespräche mit Fremden auf der Straße
freuen wird.

Er muss auch immer das letzte Wort haben und ist ein kleiner Dickkopf,
aber

Matti ist unendlich schlau und lernt schnell.

Es dauert, aber Menschen die er in sein Herz geschlossen hat, liebt er
über alles. Er kann super quirlig sein und versucht sein
„Fehlverhalten“ bei Mensch und Tier mit einem charmanten
Spielversuch zu überdecken. Er ist im Alltag allgemein so entspannt
geworden. Er geht super an der Leine und ganz entspannt am Kinderwagen,
obwohl ihm dieses monströse Teil anfangs gar nicht geheuer war.

Wie meine Trainerin gesagt hat, er ist noch unsicher, aber er ist kein
Angsthund mehr und das geschafft zu haben, macht einen unglaublich
stolz.

Ich wünsche mir für seine Zukunft noch mehr Gelassenheit und Vertrauen
in uns und in sich selbst, dass er noch viel mehr Leuten zeigen kann,
was für ein toller Kerl in Ihm steckt.

Ich glaube, man bekommt immer den Hund der am besten zu einem passt,
auch wenn man es Anfangs noch nicht weiß. Matti hat mir viel Geduld
beigebracht, mir viel über Körpersprache gelehrt und mich generell
wachsen lassen.

Er ist ein Hund mit Ecken und Kanten und eine treue Seele. Ich bin froh,
dass er in meinem Leben ist und ich Ihn liebevoll meine Stinkewurst
nennen darf!

Hund 17

Wir freuen uns, dass wir nun auch über Jakob lesen können, wie er sich entwickelt hat und wie toll er geworden ist. Hier noch ein Bild aus dem Tierheim:

 

Seit Dezember ist Jakob nun schon bei uns. Wir mussten ein Weilchen auf ihn warten.

Wie oft habe ich mir in dieser Zeit ausgemalt, wie ich ihm meine Heimat zeige, mit ihm durch die Wälder streife, durch die Bäche wate, innehalte und mir mit ihm gemeinsam die Berge anschaue – und jetzt machen wir das.

Mal nur wir Beide , mal mit den anderen drei Pfotenkumpels zusammen –  und immer einfach schön.

Seine Baustellen haben wir gut im Griff. Sein linkes Ohr musste Jakob opfern, da war die Entzündung schon zu weit fortgeschritten. Sein rechtes Ohr konnte gerettet werden – Dank der Bakteriophagentherapie. Vielen Dank, liebe Katrin, für diesen großartigen Hinweis!!!

Ursache der chronischen Ohrenentzündungen bei Jakob sind, wie so oft bei den Hunden, Allergien und auch krankhafte Schilddrüsenwerte.

Jakob hat zahlreiche Allergien (Hausstaubmilben, Futtermilben, Gräser, Pollen etc.) und zusätzlich Futterunverträglichkeiten und auch seine Schilddrüsenwerte waren nicht in Ordnung. Das hört sich erstmal schlimm an, aber wenn man das weiß, kann man sehr gut und unkompliziert damit umgehen.

Meine Beziehung zu Jakob wurde durch die gemeinsam durchgestandene Zeit der Operationen und Genesung sehr innig.

Unglaublich wie tapfer er all die Behandlungen ertragen hat. Ja, unglaublich tapfer ist der Jakob. Vielleicht hat er gleich geahnt, dass es sich lohnt, all das durchzustehen.

Ich staune manchmal selbst noch wenn Jakob sich zu mir legt und ich ihn dann bürste – stundenlang und überall und er genießt es, kugelt sich auf den Rücken und lacht mich an.

8 Monate ist Jakob nun hier und ich glaube jetzt ist er richtig angekommen.

Er liegt hier zu meinen Füßen im Büro und grunzt friedlich vor sich hin als ob das nie anders gewesen wäre. Jakob ist ein wunderbarer Gefährte. Tiefenentspannt und verträglich mit all unseren Tieren – Hunde, Katzen, Pferde. 1-2 mal täglich fahren wir in den Wald und zum Baden, je nach Temperatur.

Ansonsten schlendert er auf dem Grundstück herum oder kommt ins Haus – ganz wie es ihm beliebt. Wir bereuen es keine Sekunde dass er zu uns gekommen ist. Jakob ist einfach nur lieb. Ein Goldschatz auf 4 riesigen Tatzen.

Es macht so viel Freude zu sehen, wie er aufblüht und das Leben genießt, mit uns kuschelt, mit unseren anderen Hunden spielt. Jakob ist so gelehrig.

Er hatte es blitzschnell raus wie man sich im Haus benimmt, wie man durch die Fliegengittertüren läuft, wo man selbstständig wieder reinkommt wenn die Haupteingangstür mal zu ist, auf welchem Platz er auf sein Futter warten soll, wie man an der Leine/Schleppleine läuft, wie man Auto fährt, wie man sich beim Tierarzt benimmt………ich könnte jetzt ewig weiter aufzählen. Er ist einfach toll!!!

Wie Jakob sich freuen kann!

Wie er um mich herumhüpft, wenn ich sein Geschirr hole oder wenn es Futter gibt. Wie er mich ganz zart anknabbert, um mir zu zeigen, dass er mich mag. Alle sind schockverliebt. Ob beim Tierarzt, auf Gassirunden, bei meinen Freunden/Bekannten……alle wollen ihn mit nach Hause nehmen – nein, nein, den Jakob gebe ich nicht mehr her.

Schon als ich das erste Mal ein Bild von ihm sah, hat er mein Herz berührt und ich bin mir sicher, seins habe ich mittlerweile erobert.

  (Anmerkung von Mira, so hatte Jakob viele Jahre leben müssen. Als Kettenhund)

Wo ist er hin, der große, müffelnde, verfilzte, nicht erzogene, kranke, alte Hund? Du weißt es nicht? Ich auch nicht, Jakob. Du kannst auf jeden Fall nicht damit gemeint sein.

Danke, liebes Mira-Team, ich bin glücklich mit Jakob und er, glaube ich, auch mit mir.

Ihr macht so eine tolle Arbeit – DANKE im Namen all der gequälten Seelen, denen Ihr einen Namen, eine eigene Geschichte und auch Hoffnung gebt.

 

Hund 16

Heute wird über Sira berichtet, was sie so alles erlebt hat in ihrem neuen Zuhause :). Hier noch ein Bild von Sira aus dem Tierheim:

Wie wir auf die Mira Tierhilfe kamen? Ich reagierte auf einen WhatsApp-Status voller Hunde und die Antwort lautete: „Sofort, wenn Sie möchten.“ Dies war der Grundstein für uns, uns weiter mit dem großen Abenteuer „Tierschutz/ Tierhilfe“ zu befassen- und wir haben uns lange befasst. Viele Gedanken, Fragen und ja – auch Sorgen schwirrten in unseren Köpfen. Ganz spontan wurde uns dann von Frau Meier unsere Sira vorgeschlagen. Neugierig las ich direkt die Beschreibung auf der Internetseite. War sie mir zuvor doch gar nicht aufgefallen und dass, obwohl wir uns tagtäglich auf der Internetseite über die Notfellchen informierten.

Beim ersten Treffen stand sie relativ teilnahmslos im Garten, war schreckhaft und versteckte sich überwiegend in der Hecke. Wenn ich heute darüber nachdenke war sie eigentlich sehr reserviert. Dennoch war klar: Wir nehmen sie. Ein paar Tage später durften wir sie abholen und was sollen wir sagen: Unser Leben hat sich trotz Hundeerfahrung verändert. Der erste Hund in den eigenen vier Wänden!

Auch wenn wir sehr aufgeregt waren, müssen wir gestehen, dass Sira es uns sehr leicht gemacht hat. Sie ließ sich von Beginn an gut das Geschirr anlegen, trug ihr Halsband problemlos und war stubenrein. Zudem konnte sie von Beginn an gut alleine bleiben und sie verstand sich mit den beiden Hunden meiner Eltern. Autos waren wir erst etwas suspekt, heute springt sie von alleine hinein und macht es sich auf langen Fahrten richtig gemütlich.

Die ersten zwei Nächste fiepte sie nachts und kam nicht richtig zur Ruhe, seit der dritten Nacht schläft sie routiniert auf ihrem Kissen. Als hätte sie immer dort gelegen. Heute, fünf Monate später, hat sich alles prima eingespielt. Der Alltag funktioniert hervorragend und auch besondere Momente meistert unsere Fellprinzessin wie ein Profi. Sie hat bereits im Meer gebadet, ist durch den Harz gewandert und durch Bayern getourt. Sie ist immer dabei- wenn es die Umstände zu lassen. Wichtigste Lektion für sie: Es geht immer wieder in die eigenen vier Wände und ins eigene Körbchen zurück.

Wir haben Spaß daran ihre Entwicklung zu sehen, zu erleben wie sie das Leben genießt und die verschiedenen Facetten an ihr zu entdecken. „Frecher Fuchs“. Wir lieben ihre vorsichtige und liebevolle Art sowie ihre „Gaga“-Art. Wenn ich heute sehe, wie sie sich wälzt und über die Wiese rennt, kann ich nicht glauben, dass das derselbe Hund ist, der sich vor fünf Monaten noch in der Hecke versteckte.

Selbstverständlich haben wir auch Situationen, in denen wir Madame auf dem Bett liegend erwischen oder eine leere Brötchentüte auf dem Sofa finden. Nobody is perfect. Zu Beginn hätte ich gesagt: „Wir haben die Hürde Tierschutz-Hund genommen.“ Heute sage ich: „Wir haben uns auf das Abenteuer Tierschutz-Hund eingelassen.“ Heute empfehlen wir die Mira Tierhilfe wann immer es geht. Die Vermittlung und alle damit verbundenen Fragen, Sorgen, Ängste sowie die einzelnen Schritte im Vermittlungsprozess wurden von der Vermittlerin, Frau Meier, engmaschig begleitet. Wir hatten das Glück, im Laufe der Zeit gleich zwei Vermittlerinnen persönlich kennenlernen zu dürfen. Bei beiden haben wir uns bestens aufgehoben und verstanden gefühlt. Wir sagen DANKE für eure Arbeit und euer Vertrauen. Wir hoffen, dass wir nicht nur uns, sondern auch Sira einen Traum erfüllt haben.

 

Hund 15

Weiter geht es mit Fido und was es über ihn neues zu berichten gibt. Hier noch ein Bild aus dem Tierheim, so kam er bei uns an:

Unser Fido ist der absolute „Knaller“, ein kleiner aber sehr selbstbewusster Hund mit einem noch sehr großen Drang zur Freiheit, einem ausgeprägtem Jagdtrieb und großer Sammelleidenschaft, immer darauf bedacht, sich beim Gassi gehen von all und jedem Streicheleinheiten zu holen. So hat sich in der kurzen Zeit ein richtiger Fanclub um ihn gebildet und viele Hundebesitzer in unserem Revier würden uns den Fido gerne vom Fleck weg abnehmen.
Er hat sich ja auch schon rein optisch sehr zu seinem Vorteil entwickelt.

Ankunft 05.03.22

Frisör 11.03.22 

Ergebnis



Und so hat er sich im Laufe von 4 Monaten entwickelt. Es war ein hartes Stück Arbeit mit Fido`s Fell. Er musste alle zwei Tage mit einem Spezialshampoo
gebadet werden, aber wie man sieht, hat sich die Mühe gelohnt und er ist ein richtig hübsches Kerlchen geworden.

 


Er läuft nun auch sehr gut und ziemlich schnell mit uns an der Leine, was ja am Anfang ein großes Problem war. Mittlerweile hatten wir auch eine Hundetrainerin und Fido hat Spaß am Trainieren. Leider geht dann aber auch mal sein Temperament mit ihm durch und dann geht so richtig die Post ab. Er beherrscht alle Grundkommandos und hört auch auf sie. Neulich haben wir den Rückruf mit einer Pfeife trainiert. Folgendes ist ein paar Tage später passiert. Ich hatte den Eierkocher in Betrieb und als er dann pfiff als die Eier fertig gekocht waren, kam er aus der hintersten Ecke der Wohnung angerannt. Ich fand das so toll und habe ihn mit einem Leckerli belohnt. Leider können wir mit Fido im Freien nur mit einer langen Laufleine trainieren. Trotz bereits sehr gut aufgebauter Bindung würde er bei erster Gelegenheit abhauen. Wenn er sich eingegrenzt fühlt, versucht er die Leine durch zu beißen. Mittlerweile mussten wir schon alle Leinen mit Isolierband absichern.

Neulich beim Waldspaziergang lief uns leider eine Reh über den Weg. Da war es aber aus mit dem gemütlichen Spaziergang. Er hat uns dermaßen durch den Wald gehetzt, dass wir klitschnass durchgeschwitzt waren. Es hat sehr lange gedauert, bis er wieder ruhiger wurde. Da haben wir also noch ein hartes Stück Arbeit vor uns. Mitte August beginnt ein neuer Kurs für Junghunde. Wir haben uns dort angemeldet.
Fido ist ein sehr kontaktfreudiger Hund und hat hier bei uns im „Revier“ schon viele Freunde, mit denen er auch spielt und tobt. Gefährlich sieht es aus, wenn er mit einem jungen Labrador von 27 kg spielt. Aber die Beiden mögen sich vom ersten Augenblick an. So wild und ungestüm er oft ist, kann er aber auch sehr verschmust sein. Die Streicheleinheiten fordert er sich ein.
Fido ist auch ein großer Sammler und man merkt, dass er sein junges Leben auf der Straße verbringen musste. Unter dem Motto: alles mitnehmen, sicherstellen und später in Ruhe checken ob was Essbares dabei ist. Aber auch Schuhe, Socken, usw. findet man grundsätzlich in einem seiner Körbchen wieder. Fido ist eine echte Herausforderung, aber wir werden alle Hürden gemeinsam schaffen. Er ist im Handling oft sehr anstrengend, aber auch daran haben wir uns gewöhnt und können gut damit umgehen. Er hält uns auf Trapp und die erzielten Erfolge lassen alle Strapazen vergessen.

Herzliche Grüße nun an das gesamte Mirateam von Fido und Frauchen

 

Hund 14

Pini sagt uns nach ca 2 Jahren auch Hallo. Hier noch ein Bild mit ihren Geschwistern aus dem Tierheim.

Das schreibt ihre Familie über Pini:

Vor zwei Jahren ist Pini nach Ostfriesland gekommen. Nach langer Fahrt
und vielen Eindrücken zog Sie bei uns ein. Angst war ein bestimmendes
Merkmal. Keine Tür, keine Straße und Grundstückseinfahrt war zu
passieren. Ihr kleiner, aber selbstbewusster Freund hat ihr gezeigt,
dass sie sich nicht fürchten muss.

 

Inzwischen ist aus ihr eine zwar manchmal noch ängstliche, aber auch in
bestimmten Momenten selbstbewusste Hündin geworden. Sie ist clever,
lernt schnell und fasst immer mehr Vertrauen. Selbst in der Großstadt
lief sie mit und hat sich nach anfänglicher Nervosität beruhigt.

Ihre Lieblingsbeschäftigungen aber sind nach wie vor chillen 😎 und im
Sand buddeln. Gerne macht sie auch in unbeobachteten Momenten aus
Schuhen und T-Shirt’s Unikate. Vor allem macht sie uns glücklich. Sie
ist ein Schatz, den wir sehr in unser Herz geschlossen haben.
Danke an das Team Mira für die Arbeit die ihr vor Ort leistet und dass
ihr uns Pini anvertraut habt.

Hund 13

Hier ein Lebenszeichen von der süßen Aara. Hier noch im Tierheim bei uns.

Ich bin Aara und durfte am 14 März 2021 endlich aus dem Tierheim in mein
neues zu Hause umziehen. Als ich als kleiner miefender Fellknäul ankam wurde ich gleich in die Arme geschlossen und durfte nach 2 Stunden Autofahrt in mein neues zu Hause erst mal mit meinem Frauchen kuscheln und mich ausschlafen, das hat gut getan 🙂

Heute gehe ich mit meinem Herrchen und meinem Frauchen gerne am Rhein spazieren, springe und balanciere auf Holzstämmen und liebe es im
Wasser zu plantschen. Jeden Abend schmuse ich dann auf der Couch mit meinen Menschen die mich ganz arg lieb haben 😍 Mit meinem Katzenkumpel
Heineken verstehe ich mich auch super 🙂

Hund 12

Nun freuen wir uns von Pino zu lesen. Hier noch ein Bild aus dem Tierheim und danach ein Bericht von seinem Frauchen:

Unfassbar…. Pino ist nun schon 2 Jahre bei uns. Wir fragen uns wirklich wo die Zeit geblieben ist. Das Leben mit diesem wundervollen Hund ist einfach nur wunderbar :-).

Wir waren schon oft zusammen im Urlaub, unternehmen viel, erkunden Wälder und Städte. Es ist einfach genial einen Hund wie ihn an der Seite zu haben. Pino bringt einfach jeden mit seinem Blick zum schmelzen. Er ist ein durchweg lustiger und aufgeweckter Kerl. Es ist einfach toll zu sehen, wie er alles Neue kennenlernt und dadurch immer sicherer wird. Pino läuft ohne Probleme frei und hört sehr gut. Er hat uns immer im Blick und schaut, wo wir sind.

Er liebt seinen Kumpel „Mex“, mit dem er seine Zeit verbringt, der ihm viel Sicherheit gibt und von dem er sich alles abguckt und vieles lernt.

Pino liebt es durch den Wald zu flitzen, mit anderen Hunden zu spielen, er mag Spielzeug und liebt die Kuscheleinheiten mit seinen Menschen.

Pino ist Allergiker – ja, auch das gibt es bei den Rumänen. Er hat neben einer Futtermmittelallergie, eine Allergie gegen Hausstaub- und Futtermilben. Wir haben einen tollen Tierarzt, der mit uns zusammen die richtige Therapie für ihn gesucht hat. Mittlerweile ist Pino sehr gut mit Spezialfutter und Medikamenten eingestellt, so dass er (mit ein paar Beachtungen) ein ganz normales Hundeleben führen kann.

Und eins ist klar : Pino ist ein mega Hund, den wir für keinen Preis der Welt mehr hergeben! Ein Leben ohne den Wirbelwind ist einfach undenkbar 🙂 Er hat unser Leben um so viel bereichert. An dieser Stelle tausend Dank an die Mira-Tierhilfe für Euer unermüdliches Engagement, ohne das Pino nicht bei uns wäre 🙂

Hund 11

Teddys neue Familie berichtet hier über unseren lieben alten Teddy. Hier noch ein Bild aus dem Tierheim.

„Ich bin der Teddy und wohne jetzt schon  2 Jahre hier.

Ich wurde in Rumänien auf einem Parkplatz gefunden. In meinem jetzigen Zuhause kam ich als Pflegehund zu zwei vorhandenen Oldies.

Schon nach kurzer Zeit war klar, dass ich für immer bleiben werde. Leider verstarben meine 2 Kumpels letzten Jahres innerhalb von einem halben Jahr. Und ich war sehr traurig und deprimiert darüber.

So trat einem Monat später ein süßes blindes Mädel in mein Leben. Was soll ich sagen, durch Kessy fühle ich mich wieder richtig jung.

Ich bedanke mich von ganzem Herzen für Eure Hilfe und Unterstützung liebes Mira-Tierhilfe Team. Liebe Grüße Teddy

 

Hund 10

Auch über Cara gibt es Neues zu berichten. Hier noch ein Bild aus Rumänien.

“Moussie“ kam im August 2020 zu mir und ich möchte hier einmal aus Hundesicht berichten, was sich in den vergangenen Monaten so alles entwickelt hat:
Ich bin Cara, aber so heiße ich erst seit dem 8.8.2020. Ich saß in der Transportbox und´wurde gefahren…wohin, das wusste ich an diesem Tag noch nicht. Die fahrt dauerte richtig lange, aber ich hielt durch und auch fast dicht (einmal musste ich doch Pipi, aber da war mir niemand böse).
Am Mittag des 09.08.2020 wollte mir dann “Moni“ (sie war die ganze Fahrt über bei uns Hunden) in meiner Box ein Geschirr anlegen. „Nee, dachte ich – wer weiß, wo du mich hinbringst. Ich bleib hier drin!“. Doch Moni war stur und schließlich hatte sie mich. Sie legte mich in ein fremdes Auto und da waren fremde Personen. Eine Frau und ein junger Mann. Die fuhren mit mir einfach fort und ich war unendlich unglücklich, unsicher und auch ein klein bißchen neugierig. Die Fremden waren liebe Menschen, dass merkte ich sofort.

Das es mir bei Ihnen nach kurzer Zeit richtig gut geht, will ich euch zeigen. Schaut dieses Foto an. Links zeigt es mich am Tage meiner Ankunft und rechts seht ihr mich nach drei Monaten. Krass, oder…welch ein Unterschied!


Naja, um meine Entwicklungsgeschichte zu erzählen, bräuchte ich hier viel Platz. Da ich den nicht habe, fasse ich mich kurz.
Mein neues Frauchen war das Gegenteil von mir und am Anfang wusste ich damit nicht umzugehen. Wenn ich unsicher und ängstlich war, ging mein Frauchen forsch vorweg. Ich war sehr oft unsicher…bei allen möglichen Situationen. Dann duckte ich mich und machte mich ganz klein. Ich versteckte mich auch mal unterm Tisch oder in einer Ecke.
Mein Frauchen besorgte mir für zuhause, fürs Auto und auch für das Büro schöne transportable eigene Wohnzimmer. Darin kann ich mich zurückziehen, und das tue ich oft und gerne.

Ich ging auch nach zwei Wochen Eingewöhnungszeit mit Frauchen zur Arbeit. Da sind immer total viele Menschen und mittlerweile weiß ich genau, dass ich entscheiden kann, ob ich mit Frauchen zu den Menschen gehe oder ob ich in meinem Wohnzimmer bleibe. Das ist richtig cool dort und ich freue mich morgens  schon immer auf die Arbeit, denn da gibt es immer auch viele Kekse .

So, nun muss ich etwas ansprechen, was mir etwas peinlich ist. Nämlich, wie ich mich draußen oft daneben benommen habe. Ich habe andere Hunde und auch Menschen versucht zu vertreiben, indem ich sie angeknurrt und angebellt habe. Andere Hunde wollte ich wegjagen und habe erst mit der Zeit verstanden, dass mein Frauchen schon alles regelt. Sie weiß Bescheid. 

Mittlerweile bin ich zwar immer noch angespannt, aber vertraue Frauchen total. Wenn sie bei mir ist, passiert mir nichts und ich kann jetzt ohne blöd zu werden an anderen Hunden vorbeilaufen. Aufgeregt bin ich allerdings immer noch oft. Ihr werdet es nicht glauben, aber mittlerweile habe ich auch Hundekumpels. Wenn ich sie sehe, freue ich mich immer sehr. Am Anfang waren meine Kumpels nur Rüden – am besten unkastrierte (die liegen mir nämlich zu Füßen-grins). Immer mehr lasse ich aber auch Hündinnen an mich heran. Frauchen zeigt mir, welche gut für mich sind. Das passt schon.

Ich kann euch sagen, dass mein Leben eigentlich immer lebenswerter wird.
Ich habe sooo viel gelernt und lasse mich immer besser auf ungewohnte Situationen ein. Alle Menschen, mit denen ich zu tun habe, sind total nett und ich lasse mich auch von fast jedem anfassen. Zur Not frage ich Frauchen, was gut für mich ist.

Kinder gefallen mir übrigens auch,…und Katzen, Kaninchen gehören auch zu meiner neuen Familie.

Was mir noch fehlt zu meinem Glück, wäre ein Hundekumpel. Einer, der auch
vorsichtig ist und nicht so forsch mit mir umgeht.

Mein Frauchen sagt, wir haben schon einen gefunden, aber sie muss noch ein paar Sachen klären, bevor er zu uns ziehen darf. Ich hoffe, dass klappt.

Liebe Grüße, Eure Cara“

 

Hund 9

Das  Frauchen von Chessy berichtet hier über ihr neues Familienmitglied. Hier ist Chessy noch im Tierheim

„Ich habe mich bewusst für einen Straßenhund entschieden, da ich im
April 2020 aufgehört habe zu arbeiten und somit Zeit hatte mich auf das
Abenteuer Straßenhund einzulassen.

Als ich Chessy’s Foto auf eurer Internetseite gesehen habe wusste ich
sofort, das ich sie adoptieren muss ‼

Am 11.04.2020 durften meine Freundin und ich Chessy endlich bei euch
abholen. Chessy lebt jetzt in einer Seniorinnen-WG. Wir haben ihr Zeit gegeben sich bei uns einzuleben und sich mit dem Kater meiner Freundin anzufreunden.

Chessy war von Anfang an sehr aufmerksam und hat alles genaustens
beobachtet was um sie herum geschieht. Chessy ist eine sehr in sich
ruhende Hündin. Ich musste ihr so gut wie nichts mehr beibringen. Wir
schauen uns nur an und sie weiß was sie tun muss. Zum Beispiel: am
Straßenrand sitzen bleiben, an der Leine gehen u.s.w. Hundefreunde zum
Gassi gehen hat sie auch schnell gefunden. Ihr liebstes Hobby ist immer
noch Hasenspuren zu erschnüffeln. Das einzige wo vor sie Angst hat
sind Hubschraubergeräusche, Gewitter und Silvester. Aber damit haben
wir auch gelernt umzugehen.

Mit ihren Handicap (schief gestellte linke Vorderpfote) kommt sie gut
zurecht und behindert sie nicht beim Toben und Laufen. Chessy und ich sind ein richtig tolles Team geworden ‼ Ich möchte
sie keinen Tag mehr missen ‼‼

Ich wünsche dem Mira-Team alles Liebe, ganz viel Glück und das sie
für alle Hunde ein schönes Zuhause finden ‼“

Hund 8

Emmys Frauchen berichtet uns, wie es Emmy nun nach 2 Jahren in ihrem Zuhause geht :). Hier noch ein Bild aus dem Tierheim.

„Meine Emmy, die von der Mira-Tierhilfe Tina genannt wurde, lebt nun schon gut 2 Jahre bei mir in Norddeutschland, und sie fühlt sich sehr wohl.
Sie kam zu mir als super ängstlicher Hund, ich hatte das Gefühl, sie hatte vor allem Angst.
Sie war von Anfang an stubenrein, wollte sich aber draußen immer verstecken. Die Angst vor großen Hunden war groß, aber der Besuch einer Hundeschule hat ihr sehr geholfen. Mit anderen Hunden könnte sie nichts anfangen, und auch heute noch bleibt sie erstmal hinter mir, wenn andere Hunde uns entgegen kommen.
Sie läuft super an der Leine, bellt gar nicht und liebt die Menschen! Sie ist sehr zutraulich bekannten Menschen gegenüber und lässt sich gerne streicheln.
Heute hat sie vollstes Vertrauen zu mir und kann sich super entspannen. Die alltäglichen Geräusche machen ihr keine Angst mehr, sie fühlt sich sicher in meiner Nähe. Das ist für Emmy und für mich ein sehr schönes Gefühl.

Eins wird sich aber wohl nicht ändern, sobald es knallt und sich ähnlich wie ein Schuss anhört, bekommt sie regelrecht Panik, zur Zeit lässt sich nicht immer vermeiden, dass sie bei den täglichen Nachrichten einen Schuss hört. Dann läuft sie gehetzt aus dem Raum, kommt allerdings bald wieder zurück zu mir! Was muss diese kleine Hündin Schreckliches erlebt haben, dass sie diese
Geräusche immer noch so erschrecken!

Aber hier geht es ihr gut und ich glaube, sie ist sehr glücklich und ich bin es auch!

Vielen Dank dem Mira-Team für die tolle Arbeit, die Sie leisten, danke, dass Sie mir Emmy in Obhut gegeben haben, ich werde auch weiterhin sehr gut auf sie aufpassen!“

Hund 7

Nachfolgend schreibt deine neue Familie über Leila, die nun schon zwei Jahre bei ihnen lebt. Hier noch ein Bild aus dem Tierheim.

„Liebes Mira-Tierhilfe-Team!

Vor mittlerweile fast genau zwei Jahren kam Leila zu mir und ich könnte mit ihr nicht glücklicher sein. Zu Beginn war sie noch ängstlich, ist wochenlang nur mit eingezogenem Schwanz spazieren gegangen und musste sich z.B. erst noch an Regenschirme und Besuch gewöhnen.

Sie musste auch sehr viel Neues lernen, da sie u.a. noch nicht stubenrein war,
Leinen und Treppen nicht kannte und die Stimmen aus dem Radio komisch fand. Dabei hat manches länger gedauert, anderes kürzer, aber von Anfang an zeigte sich schnell, dass sie von jetzt an immer an meiner Seite sein wird und wir gegenseitig aufeinander aufpassen.

 

Sie hört aufs Wort und kommt überall mit hin, liebt es, in den Zoo zu gehen und
andere Tiere zu beobachten, freut sich auf Ausflüge jeglicher Art und geht sogar beim Stadtbummel freudig mit. Außerdem liegt sie gerne auf meinem Schoß und ist ein richtiger Kuschelhund.

Wir haben in den zwei Jahren schon so viel zusammen erlebt, vom Tretbootfahren über Urlaub bis hin zu traurigen Momenten, aber immer war und ist Leila dabei. Noch vorhandene kleine Baustellen hier und da sind nicht schlimm, denn wie soll ein Hund perfekt sein, wenn es der Mensch auch nicht sein kann? Wir üben einfach fleißig weiter und nehmen manches auch mal mit Humor.

Ich bin so froh, dass ich damals auf „Mira Tierhilfe“ und die tollen Leute dort gestoßen bin, die immer ein offenes Ohr für Fragen hatten und mir gute Tipps geben konnten. Für Leila und die Zeit, die wir zusammen erleben, bin ich natürlich besonders dankbar und ich kann es mir gar nicht mehr anders vorstellen.“

Hund 6

Ein besonderer Fall – Toffee

Wenn man Toffee hört, denkt man an Karamell: Und genauso sieht sie auch aus. Weich, zart, sanft und freundlich.

Toffee, Du warst ein Strassenhund in Targa Jiu, die sich mit ihrem Beinchen in einer Schlinge verfangen hatte, aus der Du selber nicht heraus kam. De Blutzufuhr war schon abgeschnitten, der Knochen angegriffen. Hier noch ein Bild von Dir auf der Straße.

Du kamst dann zu uns und wurdest behandelt. Ob Du jemals wieder Dein Pfötchen einsetzen könntest, war ungewiss. Schon im Tierheim war aber schnell eines klar: Du bist ein wahrer Schatz. Trotz Deiner Blessur warst Du immer freundlich und wedeltest mit Deinem Schwänzchen und manchmal hast Du Dich auf den Rücken gedreht, damit wir Dein Bäuchlein streicheln konnten.

Es hat Gott sei dank nicht lange gedauert, dass Deine neue Familie, der es völlig egal war, dass Du ein Handikap mit ungewissen Prognosen hattest, sich für Dich interessierte, so konntest Du schnell ausreisen.

Du bist dann zu Deiner Familie gereist und bist Schritt für Schritt aufgetaut und hast immer mehr am Leben teilgenommen. Dank der liebevollen Unterstützung und auch Hilfe durch Physiotherapie hat sich Dein Bein nach und nach erholt.

2022 schreibt Deine Familie:

Du warst seit Anfang an ein zuckersüßer Hund und bist ein Ruhepol – was Deiner Schwesterhündin Ela sehr zu Gute kommt. Deine Verletzungen an der Pfote sind gut abgeheilt und die Narben verwachsen allmählich – auch wenn Du die Pfote wohl nie mehr richtig abknicken kannst. Du hast keine Schmerzen und kannst wie verrückt rennen und spielen und das Leben einfach nur geniessen.

Man sieht, wie gut es Dir geht und wie sehr Dich Deine Familie liebt. Du hast Deine eigene Kommunikation mit Deinem Frauchen/Herrchen entwickelt, mit der Du Dich verständigt, lässt jeden Quatsch mit Dir machen und offensichtlich hast Du einen Faible für Schnee:-) .

Liebe Toffee, Deinen Weg so miterleben zu dürfen und zu sehen, wie toll Du Dich dank Deiner Familie entwickelt hast und nun ein so tolles Hundeleben führen kannst, macht uns so glücklich und froh und gibst uns weitere Energie für unsere Arbeit.

Hab weiter so viel Lebensfreude – wir freuen uns immer von Dir zu hören!

Dein Mira Tierhilfe Team

Hund 5:

ist unser Henry in einer Unterhaltung mit seinem Herrchen 🙂

Hier noch ein Bild aus dem Tierheim.

Ich: 2 Jahre bist du nun hier, wie war die Ankunft für dich?
Henry: Ich war starr vor Angst, ich wusste ja gar nicht wo ich gelandet bin, was mit mir passiert!
Ich: Ich erinnere mich, du hast einen Tag lang bewegungslos in deinem Bettchen gelegen und hast dich dort nicht wegbewegt!
Henry: Ja das stimmt, immer nur wenn es zum Gassigehen rausging!
Ich: Das änderte sich ein wenig als du die anderen beiden kennengelernt hast?!
Henry: In dem Moment habe ich ja dann gesehen das es denen gut geht und mir nichts passiert! Danach waren wir auch im Garten, das war vielleicht toll! Ich konnte ohne Leine frei rumlaufen, alles begutachten und rumschnüffeln.
Ich: Thema Leine war ja auch so etwas
Henry: Ja ich weiß, am Anfang habe ich dir die Arme ausgezogen, aber es war alles soooo aufregend für mich!
Ich: Was wo zu geführt hat?
Henry: Ich musste in die Hundeschule
Das war anstrengend! Immer musste ich auf dich hören, fand ich total doof!
Ich: Aber danach waren wir immer lange Gassi und du hattest Spaß!
Henry: Das stimmt allerdings
Ich: Jetzt geht es ja einigermaßen, nur das mit dem Hören will noch nicht so klappen draußen
Henry: ….
Ich: Na wir arbeiten ja dran
Ich: Was mir da gerade noch einfällt Fressen ist auch nicht so deines mhh
Henry: Ich fresse halt nur was ich möchte
Ich: Ja das habe ich gemerkt! Alle Futtersorten, die ich bisher besorgt habe, sind dem Herren nicht gut genug!
Henry: Das stimmt doch gar nicht! Wenn ich richtig Hunger habe, esse ich es auch!
Ich: Der Hunger treibt es halt rein, wie?!
Henry:
Ich: Wie gefällt es dir denn bisher hier?
Henry: Im Garten gefällt es mir am besten! Aber im Wald ist es auch ganz toll, wenn ich an der Schleppleine rumlaufen kann und alles untersuchen darf.
In der Wohnung finde ich es doof! Außer die anderen beiden sind dabei, dann ist es wieder okay.
Ich: Und was hast du heute noch so vor?
Henry: Ich werde jetzt ins Bettchen gehen und noch ein kleines Nickerchen machen.
Ich: Dann viel Spaß dabei!


   

 

Hund 4:

Kisa nun Liesel hat auch ihr Glück gefunden und ihre Familie berichtet nun über Liesel, die jetzt ca 2 Jahre bei ihnen wohnt.

Hier noch Bilder aus dem Tierheim

   

„Liesel kam (zufällig) mitten im ersten Lockdown zu uns. Sie war recht vorsichtig und schüchtern, aber keineswegs besonders ängstlich oder panisch. Sie kannte keine Leine und auch das Geschirr war ihr nicht geheuer. Vorsichtshalber ging sie keinen Schritt 😁. So erkundeten wir in sehr kleinen Schritten die nähere Umgebung und gingen immer wieder die selben Wege. Mit Geduld ging es dann doch immer besser, auch mit der Stubenreinheit.
Beim Kontakt mit anderen Hunden versuchte sie sich anfangs „unsichtbar“ zu machen, konnte aber den anderen auch „Bescheid sagen“. Nach einer Weile, – wir suchten immer wieder den Kontakt zu anderen Hunden-, spielte sie mit ihnen und inzwischen fordert sie auch selber andere Hunde zum Spiel auf. Diese Entwicklung war besonders schön zu beobachten.
Auch das Spielen mit ihren Menschen musste sie erst lernen. Mithilfe unserer Hundeschule und eines Trickdog-Kurses hat sich unsere gegenseitige Kommunikation immer besser gemacht. Wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team, Liesel ein perfekter Bürohund und sie begleitet uns auch sonst fast überallhin. Wir, und ich glaube auch sie, haben es wirklich gut getroffen und wollen sie nicht mehr missen. ♥ Liebe Grüße und nochmal vielen Dank 🤩
Silke und Andreas mit Liesel 🐾“

 

  

Hund 3:

Moris wurde an einer Tankstelle in Bukarest ausgesetzt, dort haben die Tankstellenbesitzer ihn geschlagen, weil sie ihn vertreiben wollten. So ist Moris ins Tierheim nach Bukarest zu Ioana gekommen.

Nach relativ kurzer Zeit hat sich eine Familie gemeldet und so konnte Moris nach Deutschland reisen.

Die ersten Bilder von neuen Zuhause zeigen schon, wie wohl Moris sich gefühlt hat. Wir waren sehr froh, dass der kleine Sonnenschein ein so tolles Zuhause gefunden hat.

Jetzt, ca. 2 Jahre später bekommen wir diese schönen Zeilen über Moris:

Hier ein Bild noch aus dem Tierheim

„Als wir Moris mit unseren beiden Kindern abgeholt haben, war das Eis schon gebrochenen. Er guckte uns im Auto nacheinander an, als dachte er:
„Aha, das ist also meine neuen Familie“. Er war zwar aufgeregt, aber nicht ängstlich. Er vertraut uns in jeder Situation, egal ob die Fahrt im Fahrradanhänger, Urlaub im Wohnwagen, Gartencenter, etc. – er ist überall dabei.

Begegnungen mit Hunden sind unkompliziert, er ist eher defensiv und geht lieber seine eigenen Wege, obwohl er Hundekumpel hat.

Er ist als der entspannte Yoga-Hund bekannt, wir kennen ihn aber auch als verrückten Kasper, der immer gute Laune verströmt und bei unserer Katze gerne mal den Macho spielt. Für uns ist er der junggewordene Peter Maffay mit Lederjacke:-). Er ist sooo toll und wir möchten ihn keine Sekunde mehr missen.“

Hund 2: Kalle nun Sykes ist unser zweiter Hund, von dem seine Familie hier nun berichtet, wie er sich entwickelt hat 🙂

Sykes hier noch im Tierheim:

Seine Familie schrieb uns:

Also wir haben Sykes als einen sehr unsicheren, ängstlichen, schreckhaften, kaum etwas kennenden, aber super lieben Kuschelbär kennengelernt. Er hat uns schnell als sein Rudel akzeptiert. Da er gefallen wollte, lernte er in den zwei Jahren recht schnell immer dazu. Mittlerweile ist von seinen Unsicherheiten und Ängsten immer weniger zu spüren. Er hat sich zu einem- fast immer hörenden ;-), charmanten, treuen Hund entwickelt. Wir sehen auch seine Fortschritte im Umgang mit anderen Hunden und wollen diesen einfach nur tollen Hund nicht mehr missen. Wir drei gehören einfach zusammen :-)“.

 

 

 

Hund 1: Beginnen wollen wir mit Coscha, hier noch im Tierheim

Und hier ein Video mit ihrer Familie inklusiver ein paar Zeilen über Coscha:

„Coscha ist eine liebe Hündin, hat aber auch einen starken Charakter. Das Leinenlaufen und das Konditionieren von Kommandos brauchte natürlich etwas länger (da sie schon zwei Jahre alt war), aber mit der richtigen Hundetrainerin und Ausdauer bekommt man alles hin. Sie ist als Mischling auch sehr robust und war noch nie krank. Ich kann mich nur nochmals bedanken, Coscha ist für uns die perfekte Hündin und wir haben alle viel Spaß.“