Wie geht es heute…. Hund 1 bis 13 Update 18. Mai 2022

Liebe Mirafreunde,

wir wollen mit diesem Beitrag unseren Adoptanten eine Plattform geben, über ihre Hunde zu berichten, die schon länger bei Ihnen leben. Wie haben sich die Fellnasen entwickelt und was haben sie schon alles mit ihnen erlebt?


Gerne können Sie ein paar Zeilen, Bilder oder 1 Video von Ihrem Schützling an unser Teammitglied Roswitha per Mail an: r.schwanebeck@mira-tierhilfe.de senden.

Hund 13

Hier ein Lebenszeichen von der süßen Aara. Hier noch im Tierheim bei uns.

Ich bin Aara und durfte am 14 März 2021 endlich aus dem Tierheim in mein
neues zu Hause umziehen. Als ich als kleiner miefender Fellknäul ankam wurde ich gleich in die Arme geschlossen und durfte nach 2 Stunden Autofahrt in mein neues zu Hause erst mal mit meinem Frauchen kuscheln und mich ausschlafen, das hat gut getan 🙂

Heute gehe ich mit meinem Herrchen und meinem Frauchen gerne am Rhein spazieren, springe und balanciere auf Holzstämmen und liebe es im
Wasser zu plantschen. Jeden Abend schmuse ich dann auf der Couch mit
meinen Menschen die mich ganz arg lieb haben 😍 Mit meinem Katzenkumpel
Heineken verstehe ich mich auch super 🙂

Hund 12

Nun freuen wir uns von Pino zu lesen. Hier noch ein Bild aus dem Tierheim und danach ein Bericht von seinem Frauchen:

Unfassbar…. Pino ist nun schon 2 Jahre bei uns. Wir fragen uns wirklich wo die Zeit geblieben ist. Das Leben mit diesem wundervollen Hund ist einfach nur wunderbar :-).

Wir waren schon oft zusammen im Urlaub, unternehmen viel, erkunden Wälder und Städte. Es ist einfach genial einen Hund wie ihn an der Seite zu haben. Pino bringt einfach jeden mit seinem Blick zum schmelzen. Er ist ein durchweg lustiger und aufgeweckter Kerl. Es ist einfach toll zu sehen, wie er alles Neue kennenlernt und dadurch immer sicherer wird. Pino läuft ohne Probleme frei und hört sehr gut. Er hat uns immer im Blick und schaut, wo wir sind.

Er liebt seinen Kumpel „Mex“, mit dem er seine Zeit verbringt, der ihm viel Sicherheit gibt und von dem er sich alles abguckt und vieles lernt.

Pino liebt es durch den Wald zu flitzen, mit anderen Hunden zu spielen, er mag Spielzeug und liebt die Kuscheleinheiten mit seinen Menschen.

Pino ist Allergiker – ja, auch das gibt es bei den Rumänen. Er hat neben einer Futtermmittelallergie, eine Allergie gegen Hausstaub- und Futtermilben. Wir haben einen tollen Tierarzt, der mit uns zusammen die richtige Therapie für ihn gesucht hat. Mittlerweile ist Pino sehr gut mit Spezialfutter und Medikamenten eingestellt, so dass er (mit ein paar Beachtungen) ein ganz normales Hundeleben führen kann.

Und eins ist klar : Pino ist ein mega Hund, den wir für keinen Preis der Welt mehr hergeben! Ein Leben ohne den Wirbelwind ist einfach undenkbar 🙂 Er hat unser Leben um so viel bereichert. An dieser Stelle tausend Dank an die Mira-Tierhilfe für Euer unermüdliches Engagement, ohne das Pino nicht bei uns wäre 🙂

Hund 11

Teddys neue Familie berichtet hier über unseren lieben alten Teddy. Hier noch ein Bild aus dem Tierheim.

„Ich bin der Teddy und wohne jetzt schon  2 Jahre hier.

Ich wurde in Rumänien auf einem Parkplatz gefunden. In meinem jetzigen Zuhause kam ich als Pflegehund zu zwei vorhandenen Oldies.

Schon nach kurzer Zeit war klar, dass ich für immer bleiben werde. Leider verstarben meine 2 Kumpels letzten Jahres innerhalb von einem halben Jahr. Und ich war sehr traurig und deprimiert darüber.

So trat einem Monat später ein süßes blindes Mädel in mein Leben. Was soll ich sagen, durch Kessy fühle ich mich wieder richtig jung.

Ich bedanke mich von ganzem Herzen für Eure Hilfe und Unterstützung liebes Mira-Tierhilfe Team. Liebe Grüße Teddy

 

Hund 10

Auch über Cara gibt es Neues zu berichten. Hier noch ein Bild aus Rumänien.

“Moussie“ kam im August 2020 zu mir und ich möchte hier einmal aus Hundesicht berichten, was sich in den vergangenen Monaten so alles entwickelt hat:
Ich bin Cara, aber so heiße ich erst seit dem 8.8.2020. Ich saß in der Transportbox und´wurde gefahren…wohin, das wusste ich an diesem Tag noch nicht. Die fahrt dauerte richtig lange, aber ich hielt durch und auch fast dicht (einmal musste ich doch Pipi, aber da war mir niemand böse).
Am Mittag des 09.08.2020 wollte mir dann “Moni“ (sie war die ganze Fahrt über bei uns Hunden) in meiner Box ein Geschirr anlegen. „Nee, dachte ich – wer weiß, wo du mich hinbringst. Ich bleib hier drin!“. Doch Moni war stur und schließlich hatte sie mich. Sie legte mich in ein fremdes Auto und da waren fremde Personen. Eine Frau und ein junger Mann. Die fuhren mit mir einfach fort und ich war unendlich unglücklich, unsicher und auch ein klein bißchen neugierig. Die Fremden waren liebe Menschen, dass merkte ich sofort.

Das es mir bei Ihnen nach kurzer Zeit richtig gut geht, will ich euch zeigen. Schaut dieses Foto an. Links zeigt es mich am Tage meiner Ankunft und rechts seht ihr mich nach drei Monaten. Krass, oder…welch ein Unterschied!


Naja, um meine Entwicklungsgeschichte zu erzählen, bräuchte ich hier viel Platz. Da ich den nicht habe, fasse ich mich kurz.
Mein neues Frauchen war das Gegenteil von mir und am Anfang wusste ich damit nicht umzugehen. Wenn ich unsicher und ängstlich war, ging mein Frauchen forsch vorweg. Ich war sehr oft unsicher…bei allen möglichen Situationen. Dann duckte ich mich und machte mich ganz klein. Ich versteckte mich auch mal unterm Tisch oder in einer Ecke.
Mein Frauchen besorgte mir für zuhause, fürs Auto und auch für das Büro schöne transportable eigene Wohnzimmer. Darin kann ich mich zurückziehen, und das tue ich oft und gerne.

Ich ging auch nach zwei Wochen Eingewöhnungszeit mit Frauchen zur Arbeit. Da sind immer total viele Menschen und mittlerweile weiß ich genau, dass ich
entscheiden kann, ob ich mit Frauchen zu den Menschen gehe oder ob ich in meinem Wohnzimmer bleibe. Das ist richtig cool dort und ich freue mich morgens  schon immer auf die Arbeit, denn da gibt es immer auch viele
Kekse .

So, nun muss ich etwas ansprechen, was mir etwas peinlich ist. Nämlich, wie ich mich draußen oft daneben benommen habe. Ich habe andere Hunde und auch Menschen versucht zu vertreiben, indem ich sie angeknurrt und angebellt habe. Andere Hunde wollte ich wegjagen und habe erst mit
der Zeit verstanden, dass mein Frauchen schon alles regelt. Sie weiß Bescheid. 

Mittlerweile bin ich zwar immer noch angespannt, aber vertraue Frauchen total. Wenn sie bei mir ist, passiert mir nichts und ich kann jetzt ohne blöd zu werden an anderen Hunden vorbeilaufen. Aufgeregt bin ich allerdings immer noch oft. Ihr werdet es nicht glauben, aber mittlerweile habe ich auch Hundekumpels. Wenn ich sie sehe, freue ich mich immer sehr. Am Anfang waren meine Kumpels nur Rüden – am besten unkrastrierte (die liegen mir nämlich zu Füßen-grins). Immer mehr lasse ich aber auch Hündinnen an mich heran. Frauchen zeigt mir, welche gut für mich sind. Das passt schon.

Ich kann euch sagen, dass mein Leben eigentlich immer lebenswerter wird.
Ich habe sooo viel gelernt und lasse mich immer besser auf ungewohnte Situationen ein. Alle Menschen, mit denen ich zu tun habe, sind total nett und ich lasse mich auch von fast jedem anfassen. Zur Not frage ich Frauchen, was gut für mich ist.

Kinder gefallen mir übrigens auch,…und Katzen, Kaninchen gehören auch zu meiner neuen Familie.

Was mir noch fehlt zu meinem Glück, wäre ein Hundekumpel. Einer, der auch
vorsichtig ist und nicht so forsch mit mir umgeht.

Mein Frauchen sagt, wir haben schon einen gefunden, aber sie muss noch ein paar Sachen klären, bevor er zu uns ziehen darf. Ich hoffe, dass klappt.

Liebe Grüße, Eure Cara“

 

Hund 9

Das  Frauchen von Chessy berichtet hier über ihr neues Familienmitglied. Hier ist Chessy noch im Tierheim

„Ich habe mich bewusst für einen Straßenhund entschieden, da ich im
April 2020 aufgehört habe zu arbeiten und somit Zeit hatte mich auf das
Abenteuer Straßenhund einzulassen.

Als ich Chessy’s Foto auf eurer Internetseite gesehen habe wusste ich
sofort, das ich sie adoptieren muss ‼️

Am 11.04.2020 durften meine Freundin und ich Chessy endlich bei euch
abholen. Chessy lebt jetzt in einer Seniorinnen-WG. Wir haben ihr Zeit gegeben sich bei uns einzuleben und sich mit dem Kater meiner Freundin anzufreunden.

Chessy war von Anfang an sehr aufmerksam und hat alles genaustens
beobachtet was um sie herum geschieht. Chessy ist eine sehr in sich
ruhende Hündin. Ich musste ihr so gut wie nichts mehr beibringen. Wir
schauen uns nur an und sie weiß was sie tun muss. Zum Beispiel: am
Straßenrand sitzen bleiben, an der Leine gehen u.s.w. Hundefreunde zum
Gassi gehen hat sie auch schnell gefunden. Ihr liebstes Hobby ist immer
noch Hasenspuren zu erschnüffeln. Das einzige wo vor sie Angst hat
sind Hubschraubergeräusche, Gewitter und Silvester. Aber damit haben
wir auch gelernt umzugehen.

Mit ihren Handicap (schief gestellte linke Vorderpfote) kommt sie gut
zurecht und behindert sie nicht beim Toben und Laufen. Chessy und ich sind ein richtig tolles Team geworden ‼️ Ich möchte
sie keinen Tag mehr missen ‼️‼️

Ich wünsche dem Mira-Team alles Liebe, ganz viel Glück und das sie
für alle Hunde ein schönes Zuhause finden ‼️“

Hund 8

Emmys Frauchen berichtet uns, wie es Emmy nun nach 2 Jahren in ihrem Zuhause geht :). Hier noch ein Bild aus dem Tierheim.

„Meine Emmy, die von der Mira-Tierhilfe Tina genannt wurde, lebt nun schon gut 2 Jahre bei mir in Norddeutschland, und sie fühlt sich sehr wohl.
Sie kam zu mir als super ängstlicher Hund, ich hatte das Gefühl, sie hatte vor allem Angst.
Sie war von Anfang an stubenrein, wollte sich aber draußen immer verstecken. Die Angst vor großen Hunden war groß, aber der Besuch einer Hundeschule hat ihr sehr geholfen. Mit anderen Hunden könnte sie nichts anfangen, und auch heute noch bleibt sie erstmal hinter mir, wenn andere Hunde uns entgegen kommen.
Sie läuft super an der Leine, bellt gar nicht und liebt die Menschen! Sie ist sehr zutraulich bekannten Menschen gegenüber und lässt sich gerne streicheln.
Heute hat sie vollstes Vertrauen zu mir und kann sich super entspannen. Die alltäglichen Geräusche machen ihr keine Angst mehr, sie fühlt sich sicher in meiner Nähe. Das ist für Emmy und für mich ein sehr schönes Gefühl.

Eins wird sich aber wohl nicht ändern, sobald es knallt und sich ähnlich wie ein Schuss anhört, bekommt sie regelrecht Panik, zur Zeit lässt sich nicht immer vermeiden, dass sie bei den täglichen Nachrichten einen Schuss hört. Dann läuft sie gehetzt aus dem Raum, kommt allerdings bald wieder zurück zu mir! Was muss diese kleine Hündin Schreckliches erlebt haben, dass sie diese
Geräusche immer noch so erschrecken!

Aber hier geht es ihr gut und ich glaube, sie ist sehr glücklich und ich bin es auch!

Vielen Dank dem Mira-Team für die tolle Arbeit, die Sie leisten, danke, dass Sie mir Emmy in Obhut gegeben haben, ich werde auch weiterhin sehr gut auf sie aufpassen!“

Hund 7

Nachfolgend schreibt deine neue Familie über Leila, die nun schon zwei Jahre bei ihnen lebt. Hier noch ein Bild aus dem Tierheim.

„Liebes Mira-Tierhilfe-Team!

Vor mittlerweile fast genau zwei Jahren kam Leila zu mir und ich könnte mit ihr nicht glücklicher sein. Zu Beginn war sie noch ängstlich, ist wochenlang nur mit eingezogenem Schwanz spazieren gegangen und musste sich z.B. erst noch an Regenschirme und Besuch gewöhnen.

Sie musste auch sehr viel Neues lernen, da sie u.a. noch nicht stubenrein war,
Leinen und Treppen nicht kannte und die Stimmen aus dem Radio komisch fand. Dabei hat manches länger gedauert, anderes kürzer, aber von Anfang an zeigte sich schnell, dass sie von jetzt an immer an meiner Seite sein wird und wir gegenseitig aufeinander aufpassen.

 

Sie hört aufs Wort und kommt überall mit hin, liebt es, in den Zoo zu gehen und
andere Tiere zu beobachten, freut sich auf Ausflüge jeglicher Art und geht sogar beim Stadtbummel freudig mit. Außerdem liegt sie gerne auf meinem Schoß und ist ein richtiger Kuschelhund.

Wir haben in den zwei Jahren schon so viel zusammen erlebt, vom Tretbootfahren über Urlaub bis hin zu traurigen Momenten, aber immer war und ist Leila dabei. Noch vorhandene kleine Baustellen hier und da sind nicht schlimm, denn wie soll ein Hund perfekt sein, wenn es der Mensch auch nicht sein kann? Wir üben einfach fleißig weiter und nehmen manches auch mal mit Humor.

Ich bin so froh, dass ich damals auf „Mira Tierhilfe“ und die tollen Leute dort gestoßen bin, die immer ein offenes Ohr für Fragen hatten und mir gute Tipps geben konnten. Für Leila und die Zeit, die wir zusammen erleben, bin ich natürlich besonders dankbar und ich kann es mir gar nicht mehr anders vorstellen.“

Hund 6

Ein besonderer Fall – Toffee

Wenn man Toffee hört, denkt man an Karamell: Und genauso sieht sie auch aus. Weich, zart, sanft und freundlich.

Toffee, Du warst ein Strassenhund in Targa Jiu, die sich mit ihrem Beinchen in einer Schlinge verfangen hatte, aus der Du selber nicht heraus kam. De Blutzufuhr war schon abgeschnitten, der Knochen angegriffen. Hier noch ein Bild von Dir auf der Straße.

Du kamst dann zu uns und wurdest behandelt. Ob Du jemals wieder Dein Pfötchen einsetzen könntest, war ungewiss. Schon im Tierheim war aber schnell eines klar: Du bist ein wahrer Schatz. Trotz Deiner Blessur warst Du immer freundlich und wedeltest mit Deinem Schwänzchen und manchmal hast Du Dich auf den Rücken gedreht, damit wir Dein Bäuchlein streicheln konnten.

Es hat Gott sei dank nicht lange gedauert, dass Deine neue Familie, der es völlig egal war, dass Du ein Handikap mit ungewissen Prognosen hattest, sich für Dich interessierte, so konntest Du schnell ausreisen.

Du bist dann zu Deiner Familie gereist und bist Schritt für Schritt aufgetaut und hast immer mehr am Leben teilgenommen. Dank der liebevollen Unterstützung und auch Hilfe durch Physiotherapie hat sich Dein Bein nach und nach erholt.

2022 schreibt Deine Familie:

Du warst seit Anfang an ein zuckersüßer Hund und bist ein Ruhepol – was Deiner Schwesterhündin Ela sehr zu Gute kommt. Deine Verletzungen an der Pfote sind gut abgeheilt und die Narben verwachsen allmählich – auch wenn Du die Pfote wohl nie mehr richtig abknicken kannst. Du hast keine Schmerzen und kannst wie verrückt rennen und spielen und das Leben einfach nur geniessen.

Man sieht, wie gut es Dir geht und wie sehr Dich Deine Familie liebt. Du hast Deine eigene Kommunikation mit Deinem Frauchen/Herrchen entwickelt, mit der Du Dich verständigt, lässt jeden Quatsch mit Dir machen und offensichtlich hast Du einen Faible für Schnee:-) .

Liebe Toffee, Deinen Weg so miterleben zu dürfen und zu sehen, wie toll Du Dich dank Deiner Familie entwickelt hast und nun ein so tolles Hundeleben führen kannst, macht uns so glücklich und froh und gibst uns weitere Energie für unsere Arbeit.

Hab weiter so viel Lebensfreude – wir freuen uns immer von Dir zu hören!

Dein Mira Tierhilfe Team

Hund 5:

ist unser Henry in einer Unterhaltung mit seinem Herrchen 🙂

Hier noch ein Bild aus dem Tierheim.

Ich: 2 Jahre bist du nun hier, wie war die Ankunft für dich?
Henry: Ich war starr vor Angst, ich wusste ja gar nicht wo ich gelandet bin, was mit mir passiert!
Ich: Ich erinnere mich, du hast einen Tag lang bewegungslos in deinem Bettchen gelegen und hast dich dort nicht wegbewegt!
Henry: Ja das stimmt, immer nur wenn es zum Gassigehen rausging!
Ich: Das änderte sich ein wenig als du die anderen beiden kennengelernt hast?!
Henry: In dem Moment habe ich ja dann gesehen das es denen gut geht und mir nichts passiert! Danach waren wir auch im Garten, das war vielleicht toll! Ich konnte ohne Leine frei rumlaufen, alles begutachten und rumschnüffeln.
Ich: Thema Leine war ja auch so etwas
Henry: Ja ich weiß, am Anfang habe ich dir die Arme ausgezogen, aber es war alles soooo aufregend für mich!
Ich: Was wo zu geführt hat?
Henry: Ich musste in die Hundeschule
Das war anstrengend! Immer musste ich auf dich hören, fand ich total doof!
Ich: Aber danach waren wir immer lange Gassi und du hattest Spaß!
Henry: Das stimmt allerdings
Ich: Jetzt geht es ja einigermaßen, nur das mit dem Hören will noch nicht so klappen draußen
Henry: ….
Ich: Na wir arbeiten ja dran
Ich: Was mir da gerade noch einfällt Fressen ist auch nicht so deines mhh
Henry: Ich fresse halt nur was ich möchte
Ich: Ja das habe ich gemerkt! Alle Futtersorten, die ich bisher besorgt habe, sind dem Herren nicht gut genug!
Henry: Das stimmt doch gar nicht! Wenn ich richtig Hunger habe, esse ich es auch!
Ich: Der Hunger treibt es halt rein, wie?!
Henry:
Ich: Wie gefällt es dir denn bisher hier?
Henry: Im Garten gefällt es mir am besten! Aber im Wald ist es auch ganz toll, wenn ich an der Schleppleine rumlaufen kann und alles untersuchen darf.
In der Wohnung finde ich es doof! Außer die anderen beiden sind dabei, dann ist es wieder okay.
Ich: Und was hast du heute noch so vor?
Henry: Ich werde jetzt ins Bettchen gehen und noch ein kleines Nickerchen machen.
Ich: Dann viel Spaß dabei!


   

 

Hund 4:

Kisa nun Liesel hat auch ihr Glück gefunden und ihre Familie berichtet nun über Liesel, die jetzt ca 2 Jahre bei ihnen wohnt.

Hier noch Bilder aus dem Tierheim

   

„Liesel kam (zufällig) mitten im ersten Lockdown zu uns. Sie war recht vorsichtig und schüchtern, aber keineswegs besonders ängstlich oder panisch. Sie kannte keine Leine und auch das Geschirr war ihr nicht geheuer. Vorsichtshalber ging sie keinen Schritt 😁. So erkundeten wir in sehr kleinen Schritten die nähere Umgebung und gingen immer wieder die selben Wege. Mit Geduld ging es dann doch immer besser, auch mit der Stubenreinheit.
Beim Kontakt mit anderen Hunden versuchte sie sich anfangs „unsichtbar“ zu machen, konnte aber den anderen auch „Bescheid sagen“. Nach einer Weile, – wir suchten immer wieder den Kontakt zu anderen Hunden-, spielte sie mit ihnen und inzwischen fordert sie auch selber andere Hunde zum Spiel auf. Diese Entwicklung war besonders schön zu beobachten.
Auch das Spielen mit ihren Menschen musste sie erst lernen. Mithilfe unserer Hundeschule und eines Trickdog-Kurses hat sich unsere gegenseitige Kommunikation immer besser gemacht. Wir sind mittlerweile ein eingespieltes Team, Liesel ein perfekter Bürohund und sie begleitet uns auch sonst fast überallhin. Wir, und ich glaube auch sie, haben es wirklich gut getroffen und wollen sie nicht mehr missen. ♥ Liebe Grüße und nochmal vielen Dank 🤩
Silke und Andreas mit Liesel 🐾“

 

  

Hund 3:

Moris wurde an einer Tankstelle in Bukarest ausgesetzt, dort haben die Tankstellenbesitzer ihn geschlagen, weil sie ihn vertreiben wollten. So ist Moris ins Tierheim nach Bukarest zu Ioana gekommen.

Nach relativ kurzer Zeit hat sich eine Familie gemeldet und so konnte Moris nach Deutschland reisen.

Die ersten Bilder von neuen Zuhause zeigen schon, wie wohl Moris sich gefühlt hat. Wir waren sehr froh, dass der kleine Sonnenschein ein so tolles Zuhause gefunden hat.

Jetzt, ca. 2 Jahre später bekommen wir diese schönen Zeilen über Moris:

Hier ein Bild noch aus dem Tierheim

„Als wir Moris mit unseren beiden Kindern abgeholt haben, war das Eis schon gebrochenen. Er guckte uns im Auto nacheinander an, als dachte er:
„Aha, das ist also meine neuen Familie“. Er war zwar aufgeregt, aber nicht ängstlich. Er vertraut uns in jeder Situation, egal ob die Fahrt im Fahrradanhänger, Urlaub im Wohnwagen, Gartencenter, etc. – er ist überall dabei.

Begegnungen mit Hunden sind unkompliziert, er ist eher defensiv und geht lieber seine eigenen Wege, obwohl er Hundekumpel hat.

Er ist als der entspannte Yoga-Hund bekannt, wir kennen ihn aber auch als verrückten Kasper, der immer gute Laune verströmt und bei unserer Katze gerne mal den Macho spielt. Für uns ist er der junggewordene Peter Maffay mit Lederjacke:-). Er ist sooo toll und wir möchten ihn keine Sekunde mehr missen.“

Hund 2: Kalle nun Sykes ist unser zweiter Hund, von dem seine Familie hier nun berichtet, wie er sich entwickelt hat 🙂

Sykes hier noch im Tierheim:

Seine Familie schrieb uns:

Also wir haben Sykes als einen sehr unsicheren, ängstlichen, schreckhaften, kaum etwas kennenden, aber super lieben Kuschelbär kennengelernt. Er hat uns schnell als sein Rudel akzeptiert. Da er gefallen wollte, lernte er in den zwei Jahren recht schnell immer dazu. Mittlerweile ist von seinen Unsicherheiten und Ängsten immer weniger zu spüren. Er hat sich zu einem- fast immer hörenden ;-), charmanten, treuen Hund entwickelt. Wir sehen auch seine Fortschritte im Umgang mit anderen Hunden und wollen diesen einfach nur tollen Hund nicht mehr missen. Wir drei gehören einfach zusammen :-)“.

 

 

 

Hund 1: Beginnen wollen wir mit Coscha, hier noch im Tierheim

Und hier ein Video mit ihrer Familie inklusiver ein paar Zeilen über Coscha:

„Coscha ist eine liebe Hündin, hat aber auch einen starken Charakter. Das Leinenlaufen und das Konditionieren von Kommandos brauchte natürlich etwas länger (da sie schon zwei Jahre alt war), aber mit der richtigen Hundetrainerin und Ausdauer bekommt man alles hin. Sie ist als Mischling auch sehr robust und war noch nie krank. Ich kann mich nur nochmals bedanken, Coscha ist für uns die perfekte Hündin und wir haben alle viel Spaß.“